Obergünzburger Rundstreckenrennen
Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen stellten sich Michael Kollross, Christos Slavoudis und Uwe Hahn dem vermeintlich anspruchsvollsten Kurs der Saison – über 1.000 Höhenmeter waren auf 45 Kilometern zu bewältigen. Da es am Start direkt bergauf ging, teilte sich das Feld erwartungsgemäß in mehrere Gruppen. Für Christos war es nach langer Verletzungspause ein guter Leistungstest unter Rennbedingungen. Michael fuhr ein starkes Rennen und kam auf Platz 15. Uwe hatte mit dem Kampf um die Podestplätze in seiner Altersklasse erwartungsgemäß nichts zu tun, erfüllte aber mit Platz 5 seine Erwartungen.

Text: Uwe Hahn, Foto: Ulrike Huggenberger
Stadtparkrennen in Schwabach
Am Wochenende fand das Saisonfinale 2026 für unsere Pfeile in den Masterklassen statt. Am Samstag reisten Michael Kollross (Master 2), Uwe Hahn und Richard Schlude (beide Master 4) zum Stadtparkrennen nach Schwabach. Das gemeinsam gestartete Rennen wurde traditionell superschnell gefahren. Kollross und Schlude hielten sich stets in der Spitzengruppe – im Ergebnis reichte es für Schlude für Platz 2 bei den Master 4 und für Kollross für Platz 19 bei den Master 2. Uwe Hahn erkämpfte sich in einer Verfolgergruppe den 5. Platz in der Master-4-Wertung.
Text: Richard Schlude
Rund um die Kirche in Meckenbeuren
Bereits am Sonntag starteten die drei Pfeile erneut, diesmal in Meckenbeuren und ergänzt um Florian Dürr in der Master-2-Klasse. Hier waren auch einige Junioren am Start, weshalb sich ein sehr schnelles Rennen mit einigen Attacken entwickelte. Florian war zum Saisonfinale sehr gut vorbereitet und aufmerksam, positionierte sich stets an der Spitze des Feldes und sicherte sich damit den Sieg in der Master-2-Klasse.
Im nachfolgenden Rennen der Master 4 initiierte Schlude vom Start weg ein sehr hohes Tempo, sodass er ab Rennmitte mit nur noch zwei weiteren Fahrern mit großem Abstand vor dem restlichen Feld fuhr. Die beiden Konkurrenten Heiko Gericke vom RSC Kempten und Harald Beideck vom RSC Concordia Forchheim hatten jedoch die besseren „Sprinterbeine“ und sicherten sich so Platz 1 und 2, gefolgt von Schlude auf Platz 3. Uwe Hahn beendete das Rennen auf einem sehr guten 5. Platz. Insgesamt also ein sehr schöner und erfolgreicher Saisonabschluss für die Masterfahrer des RV Pfeil Magstadt.

Text: Richard Schlude, Foto: Jan Bauer
Bad Salzdetfurth
Einmal mehr feierte die Cyclocross-Bundesliga ihren Auftakt mit einem Doppelrennwochenende in Bad Salzdetfurth. Die Rennen der Elite und U19 standen dabei im internationalen Kalender, was gerade in diesen Klassen für hochkarätige Starterfelder sorgte. Doch auch die anderen Altersklassen erfreuten sich ansehnlicher Teilnehmerzahlen.
Der bereits in den vergangenen Jahren stets gelobte – weil sowohl abwechslungsreiche wie auch anspruchsvolle – Kurs hatte noch ein paar Verbesserungen vom Veranstalterteam erhalten. Nach der Streckenbesichtigung am Freitagabend war Hannes also voller Vorfreude auf den ersten Start in die CX-Saison.
Leider war er als einziger Starter des RV Pfeil nach Niedersachsen gereist, da Masterkollege Ronald krankheitsbedingt passen musste. Als Titelverteidiger der Gesamtwertung des Vorjahres durfte Hannes aus der ersten Reihe ins Rennen gehen. Schon am Ende des ersten von fünf Umläufen fand er sich in einer dreiköpfigen Spitzengruppe wieder, ohne dabei ans Limit gehen zu müssen. Ein Stein in der Ideallinie machte ihm jedoch einen Strich durch die Rechnung. Bis er im Depot auf seine Ersatzmaschine gestiegen war, hatten sich bereits gut 30 Sekunden Rückstand angesammelt. Hannes blieb aber ruhig und hoffte, pro Runde zehn Sekunden auf seine beiden Kontrahenten an der Spitze aufholen zu können. Mitte der Finalrunde hatte er den Anschluss tatsächlich geschafft. Noch vor der Zielkurve konnte er sich auf Rang zwei schieben. Die Zielgerade war allerdings zu kurz, um als Erster über den Zielstrich zu spurten. Dennoch war Hannes mit seiner Leistung zufrieden. Immerhin bestand ja die Chance, es schon am Tag danach besser zu machen.
Hatte das Rennen am Samstag noch auf nahezu staubtrockener Strecke stattgefunden, sorgte leichter Nieselregen kurz vor dem Start am Sonntag in einigen Passagen für recht rutschige Bodenverhältnisse. Eine gute Linienwahl war daher umso wichtiger.
Nach der Hälfte des Rennens war Hannes erneut mit den beiden Kontrahenten des Vortages an der Spitze unterwegs. Im besonders technischen Teil konnte er in der vorletzten Runde ein paar Sekunden zwischen sich und die beiden bringen. Auch ein Straucheler in der letzten Runde konnte an seinem Vorsprung nicht mehr nennenswert etwas ändern und er gewann das Rennen mit fünf Sekunden Vorsprung.
Die nächsten Rennen der Serie wird Hannes auslassen. Weiter geht es erst in fünf Wochen im Olympiapark in München, wo er 2025 gewinnen konnte.

Text: Hannes Genze, Foto: Privat
