Wie im vergangenen Jahr trafen die Fahrer des Interstuhl-Cups zum Finale der Rennserie für den Double-Header in der Nähe von Balingen ein. Zunächst galt es am Samstag in Nusplingen, die Bergbeine einzupacken und sich beim Bergzeitfahren auf der dortigen Roßsteige eine gute Ausgangsposition für die Gesamtwertung zu erarbeiten. Diese wurde am folgenden Tag beim anspruchsvollen Rundstreckenrennen in Tieringen auf dem Gelände des Hauptsponsors komplettiert.
Nusplingen
Master 4
Beim Bergzeitfahren versuchte Uwe, seinen dritten Platz in der Gesamtwertung der Senioren-Serie zu verteidigen, fand aber erwartungsgemäß in den drei üblichen Verdächtigen seine Meister. Mit respektablen Wattwerten und Platz 4 konnte er aber trotzdem zufrieden sein. Somit war klar, dass das Podest in der Gesamtwertung passé war und es am Folgetag in Tieringen nur noch um ein gutes Tagesergebnis gehen würde.

Text: Uwe Hahn, Foto: Anja Beideck
Elite
Beim Bergzeitfahren in Nusplingen zeigten die Fahrer starke Leistungen. Aaron konnte den ersten Lauf mit einer Sekunde Vorsprung auf Simon Betz für sich entscheiden. Im anschließenden Verfolgungsrennen fiel die Entscheidung im Schlusssprint, in dem Aaron den vierten Platz belegte.
Martin (Platz 21), der seine erste Rennsaison bestreitet, überzeugte ebenfalls mit einer sehr starken Leistung. Wolfgang (Platz 29) konnte sich im anspruchsvollen Rennen gut behaupten und weitere wertvolle Rennerfahrung sammeln. Fabian (Platz 31) stellte sich der anspruchsvollen Strecke ebenfalls erfolgreich und stellte seine gute Form unter Beweis. Alle drei erzielten dabei persönliche Bestwerte über 8 Minuten – ein deutliches Zeichen für die positive Entwicklung und kontinuierliche Leistungssteigerung der Pfeile.
Text: Aaron Berliner
Tieringen
Master 4
Dort stellte sich bereits nach drei Runden heraus, dass die Beine nicht gut waren und das Spitzentrio nicht mehr zu halten war. Alsbald vom Feld eingeholt, drehte er dort seine Runden. Zu allem Überfluss machten sich in der zweiten Rennhälfte erste Krämpfe bemerkbar. Denen musste er im Finale leider Tribut zollen. Trotzdem reichte es noch für den siebten Platz in der Tageswertung, was Platz 4 in der Gesamtwertung bedeutete – also eigentlich alles gut.
Jetzt gilt es zu regenerieren, denn am kommenden Samstag steht in Obergünzburg mit ca. 1.000 Höhenmetern auf 45 Kilometern das vermeintlich schwerste Saisonrennen an.
Text: Uwe Hahn
Master 2,3
Der RV Pfeil Magstadt war in der Klasse Masters 2 und 3 mit mehreren Fahrern am Start. Florian Dürr war konstant im vorderen Feld vertreten, setzte einige Ausreißversuche und konnte auch in der Abfahrt immer wieder Lücken reißen – am Ende bedeutete das Platz 3 gesamt und den Sieg in der Klasse Masters 2.
Klaus Kunath, der tags zuvor beim Bergzeitfahren in Nusplingen den 20. Platz belegt hatte, zeigte sich am Sonntag wieder stark an der Spitze und wurde Fünfter bei den Masters 2. Florian Gugelberger komplettierte mit seiner Teilnahme das Magstadter Aufgebot.

Text: Florian Dürr, Foto: Kunath
Elite
Aaron setzte im Rennverlauf einige Akzente: Er initiierte mehrere Ausreißversuche und konnte sich mehrmals in kleineren Gruppen vom Hauptfeld absetzen. Am Ende belegte er den 18. Platz. Wolfgang (Platz 24) zeigte trotz einer Überrundung eine überzeugende Leistung. Auf dem Kurs behauptete er sich stark und sammelte wertvolle Rennerfahrung. Auch Fabian (Platz 25) biss sich gut durch und stellte auf der technisch anspruchsvollen Strecke sein fahrerisches Können unter Beweis. Weniger Glück hatte Martin: In der zweiten Rennhälfte stürzte er in einer größeren Gruppe bei einer rasanten Abfahrt und zog sich mehrere Schürfwunden zu. Gute Besserung, Martin!
Text: Aaron Berliner
