Der September ist angebrochen, was gleichzeitig die heiße Phase der Interstuhl Cup Rennserie einläutet. Am vergangen Wochenende war der kleine Ort Tailfingen bei Albstadt Schauplatz des drittletzten Rennens innerhalb der diesjährigen Austragung. Das als Kriterium ausgetragene Rennen mit einem sehr schnellen Kurs bot sowohl den klassischen Sprintern als auch tempofesten Fahrern ausreichend Gelegenheit, die während der kurzen Sommerpause antrainierte Form unter Beweis zu stellen.
Master 2/3 + U17
Bei bestem ging es für die Master- und Jugendfahrer in die 48 Kilometer auf dem flachen, schnellen Rundkurs. Das Ergebnis: Ein schnelles Rennen mit einem Schnitt von über 40 km/h.
Von Beginn an prägte Boris Müller (RSV Düren) das Renngeschehen. Er riss immer wieder aus und war über die gesamte Distanz der aktivste Fahrer im Feld – am Ende belohnte er sich dafür mit dem Gesamtsieg. Für RV Pfeil Magstadt lief nach Plan: Klaus Kunath übernahm im Rennen immer wieder Führungsarbeit und fuhr entstandene Lücken zu – eine Rolle, die dem Team wichtige Positionen sicherte. Florian Dürr punktete konstant und sicherte sich am Ende Platz 3 in der Gesamtwertung sowie Platz 2 in der Klasse Masters 2. Kunath rundete seine starke Vorstellung mit Platz 7 in der Gesamtwertung (Platz 5 Masters 2) ab.
Auch die übrigen Fahrer des Vereins zeigten solide Leistungen: Markus Zwißler und Florian Gugelberger belegten in der Masters 3-Wertung die Plätze 9 und 10, Marlon Flaig wurde in der U17-Wertung starker Siebter.

Text: Florian Dürr, Foto: Klaus Kunath
Master 4
Uwe Hahn war bei der ISC-Senior-Serie der Magstadter Vertreter. Mit Ihrem Sprint-Start überraschten die Favoriten Beideck und Eminger die gesamte Konkurrenz. Uwe jagte verbissen hinterher und konnte als Einziger den Anschluß zu Ihnen herstellen, was bereits die Vorentscheidungen sollte. Bei den Rennwertungen waren die Favoriten stärker und nach Überrundung des Feldes war Platz 3 für Uwe bereits in trockenen Tüchern. Ergo riskierte er nichts und fuhr seinen Podiumsplatz ruhig nach Hause. So darf es bei den zwei letzten Etappen am kommenden Wochenende gern weitergehen.

Text: Uwe Hahn, Foto: Anja Beideck
