Die Zeit zwischen den Jahren bedeutet für die Meisten Ruhe und Entspannung. Nicht so für die Cross-Spezialisten, die auch in dieser Zeit fleißig Rennen für Rennen abspulen. Zuletzt waren die Magstadter Pfeile beim Elektroland Cup in Darmstadt und sogar im französischen Haguenau im Einsatz.
Darmstadt Masters 2
Die Master-Klassen starteten als erstes Rennen in Darmstadt. Für den RV-Pfeil Magstadt nahm bei den Masters 2 Andreas Schröder teil. Andreas konnte bei den niedrigen Temperaturen seine gute Form erneut unter Beweis stellen und beendete das Rennen mit einem starken 3. Platz auf dem Podium.
Darmstadt Elite
Bei Hannes Genze verlief der Start aus der zweiten Startreihe gut und auch die Beine fühlten sich gut an. Jedoch kam Hannes mit den schnellen Kurven nicht so gut zurecht. Aufgrund von zwei Fehlern im Schräghang verlor er den Anschluss an die Spitze. Im weiteren Verlauf des Rennens stürzte er an den Hürden und musste aufgrund technischer Probleme am Sattel das Rad wechseln. Somit musste sich Hannes am Ende mit dem 5. Platz zufrieden geben.
Ebenfalls im Elite-Starterfeld war Frank Gruber vertreten. Frank startete gut ins Rennen und erkämpfte sich in einem harten Fight den 6. Platz. Er war mit seiner Leistung am Sonntag in Darmstadt zufrieden.
Darmstadt U 19
Auch Tobias Leeb war als führender im Gesamtklassement der U19 vertreten. Mit einem 5.Platz wurde Tobias seinen eigenen Erwartungen nicht gerecht, konnte aber sein Gelbes Trikot verteidigen.
Darmstadt U 17
Bei Moritz Kunath verlief der Start gut, er verließ das Velodrom als Zweiter. In der nächsten Runde konnte er sogar die Führung übernehmen. Leider hat er das Tempo am Anfang zu hoch gehalten und verlor in der vorletzten Runde die Führung und während der Schlussrunde zwei weitere Plätze in der vierköpfigen Spitzengruppe. Am Ende stand ’nur‘ ein 4. Platz zu Buche. Nichtsdestotrotz konnte sich Moritz mit dem Ergebnis am Ende das gelbe Trikot zu sichern.
Darmstadt Hobby
Im größten Feld mit 43 Teilnehmern war Klaus Kunath bei den Ü40-Fahren vertreten. Der Start aus der ersten Reihe verlief gut. Während des Rennens lieferte er sich harte Zweikämpfe mit seinen Kontrahenten. Jedoch lag im der schnelle Kurs nicht so gut, sodass es am Ende nur für Platz 7 reichte.
Text: Moritz Kunath
Haguenau Masters
Ronald startete im Feld der Masters, die ein wenig zeitversetzt mit den U 17 männlich und den Frauen starteten. Anders als bei den Rennen in Deutschland ist es in Frankreich üblich, dass alle Masters von 40 Jahren aufwärts gemeinsam starten, sodass sich bei der Startaufstellung ein enorm großes Fahrerfeld einfand. Mangels bereits vorliegender Ergebnispunkte im Nachbarland musste Ronald sich ganz hinten einreihen und nach dem Startsignal erst einmal mühsam nach vorne arbeiten. Dies gelang im Verlauf der ersten Runde zwar schon ganz gut, aber die Spitze des Rennens war zu dem Zeitpunkt bereits enteilt. Obwohl enge Kurven so gar nicht sein Metier sind, schaffte er es dank solider Fahrweise ohne größere Fehler, Platz um Platz gut zu machen. Im Ziel stand ein 9. Platz zu Buche, in der Altersklasse der Masters von 40-49 Jahre war es Platz 6, womit Ronald sich äußerst zufrieden zeigte.

Haguenau Elite
Im darauffolgenden Rennen der Elite Männer musste Max sich ebenfalls zum Start in die letzte Reihe stellen. Direkt nach dem Startsignal konnte er mit starkem Antritt bereits einigePlätze gutmachen und fuhr auch im weiteren Verlauf der ersten Runde weiter nach vorn. Gegen Rennmitte kam er leider an den eher niedrigen Hürden, die man gut fahrend überspringen konnte, durch eine Unaufmerksamkeit zu Fall – er blieb mit dem Vorderradhängen und stürzte über den Lenker. Einen Moment brauchte Max, um sich zu berappeln, konnte dann aber im weiteren Verlauf die durch das Missgeschick verlorenen Plätze wieder gutmachen. Im Ziel stand ein guter 11. Platz zu Buche, mit dem er sich auch sehr zufrieden zeigte.
Bei der Siegerehrung bemerkte Max, dass es sich bei dem Rennen um den Abschlusslauf einer Crossrennserie im Department Bas-Rhin handelte, bei welcher er auch schon durch frühere Läufe in dieser Saison gut platziert ins Ziel kam. Mit der Tagesplatzierung in Haguenau erreichte er punktgleich mit Platz 4 den 5. Gesamtrang, was ein Zeichen kontinuierlich starker Leistungen bedeutete.
Text: Ronald Friedrich
